Veranstaltungen

Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Beethovens Sonate Nr. 7 und Walzer von Chopin!

Sonntag, 20. Dezember 2020

17:00 Uhr

MERYEM NATALIE AKDENIZLI

Meryem Natalie Akdenizli debütierte bereits im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, gab dort kurze Zeit später ihren ersten Klavierabend und gibt heute jährlich weltweit über 40 Konzerte (z. B. Concertgebouw, Amsterdam; Gewandhaus, Leipzig).Sie studierte in Trossingen, Paris, Hannover und Freiburg und schloss mit dem Konzertexamen ab. Neben ihrem sensiblen Interpretationsvermögen und ihrem pianistischen Können zeichnet sich Akdenizli durch ein außergewöhnliches Talent aus: sie zieht ihr Publikum nicht nur mit wunderbaren Klangerlebnissen in ihren Bann, sondern fasziniert ihre Zuhörer auch und besonders mit Erklärungen der musikalischen Zusammenhänge und Hintergründe. Akdenizli ist Trägerin zahlreicher Preise internationaler Wettbewerbe und bekannt durch Ausstrahlungen im deutschen, niederländischen und türkischen Rundfunk.

„Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Beethovens Sonate Nr. 7 und Walzer von Chopin!“
Mit „Jeux d’eau“ (Wasserspiele) gelang dem jungen Ravel eine technische und musikalische Revolution. Auch Beethoven hat mit seiner Sonate op. 10,3 ganz neue Wege beschritten und Ideenreichtum sowie Umfang dieser Sonate lässt sie als Vorstufe zu den späten Großwerken erscheinen. Während Chopin 2. Wienreise schrieb er den melancholischen Walzer op. 34,2. Chopin sehnte sich nach seiner Heimat Polen, da dort ein Aufstand gegen die russische Unterdrückung stattfand. Von dieser Sehnsucht und Traurigkeit ist dieser wunderschöne Walzer geprägt. Der virtuose und schwungvolle Walzer op. 34, 3 entführt voller Humor und in delikater Rhythmik in eine rauschende Ballatmosphäre. Das Konzert schließt mit der „Étude d’exécution transcendante Nr. 10“, deren erste Fassung Liszt schon im Alter von 15 komponiert hat – leidenschaftlich und höchst virtuos.

PROGRAMM

MAURICE RAVEL
Jeux d´Eau

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10 Nr. 3
I. Presto
II. Largo e mesto
III. Menuetto: Allegro
IV. Rondo: Allegro

– Pause –

FRÉDÉRIC CHOPIN
Walzer op. 34
1. As-Dur
2. a-Moll
3. F-Dur

FRANZ LISZT
Aus: Études d´exécution transcendante S. 139
10. Ohne Titel – Allegro agitato molto

Weltklassik am Klavier – Appassionata – Sonate von Beethoven, übersinnliche Etüden von Liszt!

Donnerstag, 31. Dezember 2020

17:00 Uhr

NIKITA VOLOV

Der russische Pianist Nikita Volov wurde 1992 in der Stadt Severodvinsk am weißen Meer geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er an der „Rimsky-Korsakow“ Musikschule in Pskov. Im Jahr 2006 setzte er seine musikalische Ausbildung in der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder in Moskau fort. Seit 2010 studierte Nikita Volov am Tchaikovsky Staatskonservatorium in Moskau bei Professor Eliso Virsaladze wo er im Sommer 2015 sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Sowohl solistisch als auch kammermusikalisch konzertiert Nikita Volov überall auf der Welt. So führten ihn seine Konzertreisen nach Europa, Asien, England und in die USA. Er spielte mit Dirigenten wie Teymur Goychayev, Igor Kazhdan, Boris Tewlin, Rauf Abdulaev, Aleksandr Titov und Christoph Adt. Überdies ist Nikita Volov u.a. Gewinner des „DAAD-Preis 2018“.

 

„Weltklassik am Klavier – Appassionata – Sonate von Beethoven, übersinnliche Etüden von Liszt!“

Der Name Appassionata stammt zwar nicht von Beethoven selbst, ist aber bei diesem so virtuos-expressivem Werk Programm. Beethoven komponiert es zwischen 1804 und 1806 und es gilt als ein sehr persönliches Werk. Er selbst hielt es zur Zeit seiner Entstehung für seine größte Sonate. Keine andere Sonate lässt unverhüllter seinen wahren Charakter erahnen: Seinen Kampf, seine Verzweiflung und seinen Willen zu siegen.
Es folgen zwei Werke von Schülern und Nachfolgern Beethovens: Brillante Variationen von Carl Czerny – er wurde als Kind von Beethoven unterrichtet – über ein zartes Thema von Schubert und die Ungarische Rhapsodie des österreichisch-ungarischen Komponisten und Klaviervirtuosen Franz Liszt, der wiederum ein Schüler von Czerny war.
„Études d’exécution transcendante (Etüden von übernatürlicher Ausführung) ist der Titel eines Zyklus von zwölf Klavieretüden die Liszt Czerny widmete. Sie stellen höchste technische Ansprüche an den Solisten und sind als Stimmungsbilder wunderbare musikalische Momentaufnahmen.

 

PROGRAMM

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 23 – Appassionata f-Moll op. 57
I. Allegro assai
II. Andante con moto
III. Allegro ma non troppo – Presto

CARL CZERNY
Variationen über den beliebten Trauerwalzer von Franz Schubert op. 12

FRANZ LISZT
Aus: Ungarische Rhapsodien S. 244
13. a-Moll

– Pause –

FRANZ LISZT
Aus: Études d´exécution transcendante S. 139
1. Preludio
2. Ohne Titel – Molto vivace
3. Paysage
4. Mazeppa
5. Feux-follets
6. Vision
12. Chasse-neige